So ticken unsere MeWis

Was das Fach Medienwissenschaft auszeichnet, sollten seine Studierenden am besten wissen. Über 100 Studierende des Faches haben im Wintersemester 2017/18 Fragen zum Standort Trier, den Gründen für ein MeWi-Studium und ihren Plänen für die Zukunft beantwortet. Je nach ihrer Größe verraten die Wörter in der Wordcloud, wie häufig ein Begriff genannt wurde. Zu hören sind einige der Antworten in den Audiobeiträgen.

 

 

Wichtigster Faktor für die Wahl des Studiengangs: Der Standort Trier

Für Studierende der Medienwissenschaft spielt der Standort Trier bei ihrer Studienwahl eine entscheidende Rolle: vor allem die Nähe, manchmal auch auch die Ferne zur Heimat sowie der Charme der Stadt, lockt sie an die Mosel. Auch das Studienangebot, die möglichen

Fächerkombination und die Interdisziplinarität des Faches sind Entscheidungskriterien.
Einige Studierende outen sich auch als „NC-Flüchtlinge“: sie sind in Trier, weil sie an anderen Universitäten abgelehnt wurden.

Jan Hink studiert im ersten Semester Medien-Kommunikation-Gesellschaft. Für seine Studienortswahl waren neben dem verpflichtenden Teil des Studiengangs praxisbezogene Angebote der Universität, wie das Campusradio, entscheidend.

Attraktivster Studieninhalt: Die Praxis

Was den Inhalt des Studiums angeht liegt die Medienpraxis ganz vorne. Hier geht es nicht nur um das Lernen, sondern auch um das Machen. Theorieschwerpunkte werden jedoch nicht

vernachlässigt. Ob Filmwissenschaft, Rezeptionsforschung oder Journalismusforschung – angehende Trierer Medienwissenschaftler zeigen Interesse für das breite Forschungsfeld des Faches.

Mediengeschichte und aktuelle Entwicklungen der Medien haben ihn schon sein ganzes Studium lang interessiert: Jure Marevic studiert Medienwissenschaft im Master.

Berufliche Zukunft: Zwischen PR und Journalismus

Auch die beruflichen Vorstellungen der Studierenden breit gefächert. Während die Einen ihre berufliche Laufbahn im Journalismus sehen – in Fernsehen, Radio oder Printmedien – wollen sich die Anderen

den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Marketing widmen. Ein Großteil der Studierenden möchte sich allerdings nicht auf einen einzigen möglichen Berufszweig festlegen.

Ähnlich wie viele ihrer Kommilitonen, will Franziska Axer gerne im Bereich der Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit tätig werden. Aber auch andere Bereiche in der Medienwelt möchte sie nicht völlig ausschließen.