Der Vietnamkrieg: Berichterstattung und öffentliche Meinung

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Glieder: Der Vietnamkrieg: Berichterstattung und öffentliche Meinung

1. Zur Geschichte des Konfliktes

2. Besondernzeiten der Medienberichterstattung

3. Forschungsbefunde

4. Relenvanz für die Kriegs- und Krisenberichterstattung

5. Vietnamkrieg und Spielfilme

Allgemeines zu Filmen:

Man kann Filme, die sich mit dem Thema Krieg beschäftigen, in 2 Kategorien einteilen: - Kriegsfilm: thematisiert einen Krieg oder dessen Handlungsstränge ganz oder zum großem Teil in einem Kriegsszenario - Antikriegsfilm: bringt das Leid und den Schrecken des Krieges dem Zuschauer näher. Kann auch von den Hinterbliebenen oder von der Kriegsbewältigung der Veteranen handeln

Eine weitere Unterteilung wäre: - authentisch, dokumentarische Werke: Geschehnisse aus vergangenen Kriegen werden aufarbeiten und wiedergeben - fiktive Werke: erfundene Geschichten und Handlungen werden in einer Kriegsumgebung platziert. Rahmenhandlung sind meist reale Konflikte

Man könnte annehmen, dass man die beiden Typen von Kriegsfilmen durch die Art der Gewaltdarstellung, bzw. durch die Anzahl der Gewaltdarstellungen unterteilen kann. Vielmehr muss man jedoch darauf achten, mit welcher Intention das Kriegs-Motiv in dem Film verwendet wird. Je mehr der Film die reine Sensationslust auf spektakuläre und blutige Szenen befriedigt, ohne diesen die Schrecken des Krieges entgegenzusetzen, desto eher fällt der Film in das Kriegsfilm-Genre. Dies gilt auch, wenn der Krieg als Hintergrund für eine Geschichte eingesetzt wird, die ebenso gut zu Friedenszeiten hätte spielen könnte (Pearl Harbor, Three Kings, …). Ein Problem der Hollywoodfilme besteht darin, dass sie oft auf Material wie Geld, Ausrüstung und echte Soldaten als Statisten der Armee angewiesen sind. Um diese Hilfe zu bekommen muss der Produzent zustimmen, der Armee ein inhaltliches Mitspracherecht einzuräumen. Kritische Filme, wie zum Beispiel Platoon, haben keine offizielle Unterstützung erhalten. Meist sterben in solchen gesponserten Filme die Soldaten einen Heldentod und werden so glorifiziert (James Ryan, Tom Hanks am Ende).

Filme Die grünen Teufel 1968, Die durch die Hölle gehen 1978 (Antikriegsfilm), Coming Home 1978 (Antikriegsfilm) ,Apocalypse Now 1979 (Antikriegsfilm), Full Metal Jacket (Antikriegsfilm), Platoon 1986 (Antikriegsfilm), Hamburger Hill 1987 (Antikriegsfilm), Good Morning, Vietnam 1987, The Gardens of Stone 1987, Geboren am 4. Juli 1989 (Antikriegsfilm), Wir waren Helden 2002

Inhaltsangaben zu den einzelnen Filmen findet man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsfilm#Unterscheidung_Kriegsfilm.2F_Anti-Kriegsfilm

Ein dritter Punkt, den man erwähnen sollte ist, dass man die Filme in 3 Phasen unterteilen kann (Im Folgenden dazu einige Beispiele): 1. Propaganda 2. Schrecken des Krieges 3. Verarbeitung der Ereignisse nach dem Krieg

Die grünen Teufel (The Green Berets): Die grünen Teufel ist ein sehr nationalistischer und für den Vietnamkrieg eintretender Film. Der Film wurde gedreht als der Konflikt auf seinem Höhepunkt war, im selben Jahr als die erfolgreiche und unerwartete Tet-Offensive der Nordvietnamesischen Armee den Amerikanern große Verluste und eine beträchtliche Propagandaniederlage bescherte. In einer Atmosphäre wachsender Proteste gegen den Krieg wurde der Film gedreht, um gegen diese Proteste den Krieg zu verteidigen. Bis 2005 blieb der Film der einzige Hollywoodfilm, der offen den Vietnamkrieg unterstützt.

O.k. o.k. ist ein deutscher Spielfilm von Michael Verhoeven aus dem Jahr 1970. Er beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich im November 1966 im Vietnamkrieg zugetragen hat. Die Handlung erzählt von einem Verbrechen an der Zivilbevölkerung, welches von Soldaten begangen wurde, der Bericht aber vom Vorgesetzten der Soldaten ignoriert wurde. o.k. wurde bei der Berlinale 1970 als offizieller deutscher Beitrag in den Wettbewerb eingeladen. Die Festivaljury verlangte dass der Film nochmals geprüft wird, da der Film die Verständigung zwischen den Völkern fördere solle, wie es die Statuten der Berlinale vorschrieben. Verschiedene Mitglieder sprachen sich gegen eine solche Art der Zensur aus, worauf Der Zoo-Palast belagert wurde und einige Mitglieder ihre Beitraege zurueckzogen. 1989 wurde das gleiche Thema nochmals von einem amerikanischen Regisseur aufgegriffen. "Die Verdammten des Krieges" wurde ein kommerzieller Erfolg.


Hamburger Hill Hamburger Hill ist ein Anti-Kriegsfilm nach einer wahren Begebenheit. Er erzählt von dem zehntägigen Kampf um einen strategisch unbedeutenden Hügel namens 937. Wegen der hohen Verluste beider Seiten, wurde er von den GIs „Hamburger Hill“ genannt. Der Film sollte die Sinnlosigkeit der Opfer aufzeigen und neben weiterer Schrecken auch noch die Auswirkungen der Anti-Kriegs-Demonstrationen in den USA auf die Moral der Soldaten und rassistische Vorurteile aufzeigen.

Zwischen Himmel und Hölle Dies ist einer der ersten Filme aus der Sicht der vietnamesischen Bevölkerung. Für das Drehbuch wurden autobiographische Romane benutzt. In diesem Film werden wiederum Rassismus und das Vietnam-Trauma der Soldaten, hier eines Ehemanns, gezeigt


Michael Harz

6. Beispiele und Dokumentation

Links Filmbeschreibung allgemein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsfilm#Unterscheidung_Kriegsfilm.2F_Anti-Kriegsfilm

http://www.geocities.com/filmkritiken_weiteres/Vietnamfilme.html

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,284651,00.html

Filmbeschreibung o.k.:

http://de.wikipedia.org/wiki/O.k._%28Film%29

http://www.filmportal.de/df/70/Artikel,,,,,,,,EF6104C32C6CFB24E03053D50B3720B2,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,284652,00.html

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