Seminarkonzept

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Seminarkonzept

Die jüngsten Kriegs- und Krisenereignisse – der Kosovokrieg, die Anschläge vom 11. September, der Irakkrieg, der Bürgerkrieg im Kongo – haben gezeigt, dass die Medien längstens nicht mehr nur über diese Ereignisse berichten, sondern selbst die Dynamik der Ereignisse mitbestimmen. Kriege und Krisen ohne Medien, sind in einer Mediengesellschaft nicht mehr denkbar. Sie definieren, was als Krisen überhaupt ins öffentliche Bewusstsein gelangt – siehe Bürgerkrieg im Kongo - und geben die Sichtweise auf Kriege und Krisen vor. Medien werden aber auch von den Krisenakteuren als Steuerungsmittel für den Krisenverlauf eingesetzt sei es durch Propaganda, Krisen- und Kriegs-PR, durch die „Einbettung“ von Journalisten oder durch Einflussnahmen auf die Medienorganisationen selber. Medien werden durch die Digitalisierung und ihre weltweite Vernetzung sogar selbst zum Schlachtfeld: der Cyberwar und der Informationskrieg („information warfare“) werden im Internet, per SMS, über den Hörfunk und durch den Abwurf von Flugblättern ausgetragen. In dem Seminar soll am Beispiel der jüngsten Kriege und Krisen – wobei der Irakkrieg von 2003 im Zentrum stehen wird – die Funktion der Medien in der Krisenkommunikation sowohl empirisch untersucht, als auch theoretisch geklärt werden. Einbezogen sind alle Mediengattungen: Fernsehen, Hörfunk, Tageszeitungen, Magazine und Internet.

Das Seminar weist drei unterschiedliche Typen von Themen auf:

1. Themen zu speziellen Kriegsereignissen und Ihre Bericherstattung (Historisch angeornet)

2. Themen zu spezifischen krisen und die jeweilige Berichterstattung

3. Themen zu besonderen Ausprägungen der medialen Kriegs- und Krisenkommunikation

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